David Mascha

In Bloom

13.03.2008 - 30.05.2008
David Mascha, In Bloom + Mehr Bilder...

Flora

digitaler Pigmentprint auf Leinwand, auf Holzkeilrahmen gespannt

140 x 95 cm

Edition 5 Stück + 1EA + 1PP

In Bloom

Ab 13. März 2008 zeigt Artbits die Ausstellung "IN BLOOM" von David Mascha. In seinen Arbeiten präsentiert der Designer psychedelische Muster im Spannungsfeld zwischen Graffiti und japanischen Farbholzschnitten.

Florale Muster, kontrastreiche Farben und ornamentale Flächen zeichnen die großformatigen Werke aus, die David Mascha im Rahmen der Ausstellung „In Bloom“ in der Artbits Galerie zeigt. Aus der Sprayerszene kommend, sieht der 28-jährige in den rein digital erstellten Arbeiten, eine technische avancierte Fortführung seiner frühen Graffitis. Dazu Mascha: „Beim Sprayen lernt man, wie man mit Flächen umgehen kann. Man arbeitet auf ständig wechselndem Material und muss oft mit einem limitierten Platzangebot auskommen. Digitale Programme ermöglichen symmetrischer zu arbeiten, mehr Farbverläufe darzustellen, feinere Linien zu zeichnen und vielfältigere Einflüsse zu kombinieren.“ Bei „In Bloom“ vereint Mascha die Farbkomposition zeitgenössischer Graffitis mit der strengen Formensprache japanischer Holzschnitte und den psychedelischen Grafikexzessen eines Peter Max und Heinz Edelmann. In der präzisen Ausführung der dekorativ geschwungenen Elemente erinnern die Arbeiten des Wieners an die detailreiche Ornamentik klassischer Jugendstil-Werke. Mascha weiter: „Ich habe keine Angst vordergründig dekorative Sujets zu entwerfen. Meine Bilder sollen ein optischer Rausch sein, eine eskapistische Traumwelt in der man sich verlieren kann.“

Vom Container in die Werbung
Begonnen hat alles vor einem Container. Schon als Jugendlichen zogen Graffitis den Designer magisch in ihren Bann. Dazu Mascha: „Die Idee, dass in der Nacht irgendwelche Leute auf die Strassen gehen und bunte Bilder an graue Hauswände malen, hat mich extrem fasziniert. Ich wollte wissen wer das macht – und vor allem wie.“ In einem alten Containerlager am Donaukanal, sammelt der Wiener bald darauf erste Erfahrungen als „Writer“. In den folgenden Jahren erwirbt sich Mascha Anerkennung in der heimischen Szene und avanciert zum Leiter für Nachwuchs-Workshops. Durch die Graffiti-Arbeiten entdeckt Mascha auch seine Leidenschaft für die Grafik. Nach einer Ausbildung zum Multimedia-Designer und Jahren als Grafiker in einer Werbeagentur, eröffnet Mascha im Frühjahr 2007 sein eigenes Designstudio. Neben seinen Aufträgen für Mode-Labels, Magazine und Industriekunden, entstanden dabei die frühlingshaften Arbeiten zu „“. Die Ausstellung ist bis 26. April April 2008 bei Artbits zu sehen.