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BERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNNBERND PREIML - BUABNSUNN

BERND PREIML - BUABNSUNN

Bernd Preiml`s Name ist schon seit den 90er Jahren in der heimischen
Fotowelt ein Begriff. Spätestens mit seinem lichtreduzierten
Römerquellen-Tryptichon hat er bewiesen, dass er das Genre der Mode-
und Werbefotografie perfekt beherrscht. International renommierte
Firmen stehen auf seiner Kundenliste und buchen immer wieder den
extravaganten Stil des österreichischen Fotografen, der mit
narrativen Fotoillustrationen in eine tiefgründige, obskure
Fantasiewelt abtaucht und damit die glitzernde Oberfläche
eindimensionaler Plakatfotos verlässt.
Neben großer Erfolge in der Modefotografie, hat Preiml sich seine
eigene Spielwiese erschaffen, auf der er inszeniert, experimentiert,
komponiert und am Computer montiert.
Ein Terrain, auf dem er geheimnisvolle Geschichten ansiedelt, das er
atmosphärisch auflädt und wo er zwielichtige Gestalten im Dämmerlicht
positioniert - losgelöst von Zeit und Raum.
Preiml verwendet dabei eine sehr theatrale Bildsprache: Models werden
zu Protagonisten, Accessoires zu bedeutungsvollen Requisiten und Mode
wird als willkommenes Kostüm gesehen.

Obwohl seine Bilder eine gewisse Opulenz ausweisen, bleiben sie
trotzdem kryptisch und geben niemals ihr Geheimnis preiß.
Preiml legt mit seinen Fotos eine Fährte in eine märchenhafte
Zwischenwelt, in der wir Fragmente von Erinnerungen und Ängsten
wiederfinden, die uns seit unserer Kindheit anhaften. Er deutet eine
Welt an, die jeder anders wahr nimmt: visualisiert Stimmungen, bringt
unterbewusste Saiten zum Schwingen, lässt uns in Nostalgie schwelgen
und holt uns den Zauber kindlicher Fantasie zurück.
Hier paart sich melancholische Romantik mit märchenhaftem Zauber, gruselige Charaktere treffen auf elegische Figuren, finstere Machenschaften mischen sich mit abstrahierten Sagenwelten.

Seine Ausstellung bei Artbits sieht Bernd Preiml als eine Art
begehbares Kinderbuch für Erwachsene und entführt uns in die düsteren
Abgründe einer fiktiven Landschaft, deren Bewohner ein dunkles
Geheimnis zu hüten scheinen. Besetzt ist die bizarre Geschichte unter anderem mit dem österreichischen Charakterdarsteller Erwin Leder (Das Boot,Angst, Der Unfisch, Underworld).

Aus einem Sammelsurium zahlreicher Digitalfotos werden durch präzise
Computermontage die einzelnen Versatzstücke zur eigentlichen
"Preimlschen Welt" zusammengefügt. Eine Welt, die das Zerrbild eines
allzu romantisierten Österreichs wiederspiegelt. Trotz digitaler
Bildbearbeitung haftet den Bildern immer etwas Authentisches und
Organisches an.
Bernd Preiml war immer viel unterwegs - in ganz Österreich und im
Ausland. Trotzdem oder gerade deshalb sprechen die Bilder auch von
seiner Heimatverbundenheit und Bodenständigkeit. In einem kleinen Ort
in Tirol geboren, wuchs Preiml inmitten ländlicher Riten und
Aberglauben auf. Gerade diese Mythen- und Sagenwelt und sein
kindlicher Ideenreichtum finden sich in vielen seiner Fotoarbeiten
wieder.

...Irgendwo zwischen Himmel und Erde gibt es einen Ort, an dem Elfen um
Mitternacht tanzen, Waldgeister vom Baumwipfel lachen und knorrige
Eichen zum Leben erwachen. Ein Ort, wo Geister omnipräsent sind, Feen
drei Wünsche erfüllen und wo es hinter jeder Hausecke im Dunkeln
spuckt!


Bernd Preiml
Geboren 1973 in Innsbruck
College für Fotografie Leyserstraße / Wien
2 Jahre Fotoassistenz in London im Modebereich
(Dazed and Confused/Tank/British Vogue etc...)
seit 1999 diverse Editorials und Werbung (Schwerpunkt Mode)

Editorials:
u.a. im Spex,Qvest,The All Season Fashionpaper, Rosebudagazine,Indie,Yifei
Vision,Rondo,X Ray,Booklet,My Magazine, Copy, Park Avenue, Drome
Magazine, Hint Magazine, Style

Werbung:
u.a. für: Fm4,Bank Austria,Erste Bank,A1,Mobilkom,
T- Mobile, Orbit, Schauspielhaus, P2,Ute Ploier

Diverse Videoinstallationen für Ute Ploier unter anderem
MAK/Louvre/Hyeres...
Visuals für die Neuinszenierung des "Freischütz" in der Wiener
Volksoper (2007) (gemeinsam mit Georg Eckmeyr und Lilli Dix)

Seit 2003 diverse Kooperationen und Ausstellungen mit dem
slowakischen Maler und Illustrator Milos Koptak
Seit 2000 diverse Kooperationen mit Harald Kreimel als Kreimel/Preiml
(Einarworks mit Georg Eckmayr)

Bisherige Ausstellugen:
Künstlerhaus Wien/Stadt in Sicht
Galerie Wintergarten/Austrian Comfort
Madison Berlin/"Kommet!"
Galerie Medium Bratislava
Museum für moderne Kunst Minsk
Unit F/"Hauff"
Kunstraum Niederösterreich/Römerquelle Editorial Award
Kunsthalle Wien/"Absolut Label"

Auszeichnungen:
Diesel Editorial Award(mit Harald Kreimel) 2003
Screening Award 2006/


Informationen:
Artbits Galerie & Edition - Stefan Fiedler
Lindengasse 28
1070 Wien, Österreich

Tel.: +43-1-522 62 64
Fax: +43-1-522 72 92
Email: info@artbits.at
Web: www.artbits.at

Öffnungszeiten: Mi. - Fr. 15 - 19 Uhr, Sa. 11 - 15 Uhr